Erster Punkt auf unserem Plan.. RICHTIG! Duschen..Danach kam dann auch schon Toms Ehefrau nach Hause und wir haben einen Spaziergang durch die Nachbarschaft gemacht. Hier wo auch Arnold Schwarzenegger an den berühmten Treppen entdeckt wurde, wurde mal wieder ein neuer Film gedreht und wir waren mittendrin. Naja zumindest sind wir durch das Set gelaufen und haben erfahren wer die Hauptrolle im Streifen spielen soll. Der Film heißt „this is forty“ und die Stars: (Megan Fox, Jason Segel, ach schaut doch selber nach..)
Am Donnerstag haben Carlo und ich uns dann die Räder von Tom und seiner Angetrauten genommen und eine Radtour entlang der Strände Richtung Süden gemacht. Hermosa Beach war unser erklärtes Ziel. Das liegt etwa 15Meilen von unserem Startpunkt entfernt und der Hintern hat die 30Meilen in Summe auch bestätigt. Autsch!
Freitag haben wir uns mit Carlos Schwester Carrie in Los Angeles Downtown getroffen und waren abends noch Bodyboarden. Das ist ein kurzes Brett auf dem man liegt und auf der Welle reitet. Leichter als Surfen und bei denen, die es können, sieht es auch extrem lässig aus.
Samstag sollte eigentlich meine erste Surfstunde und damit meine neue Karriere beginnen doch leider haben die Wellen an diesem Tag Urlaub genommen. Schade. Dadurch hatten wir aber Zeit noch Toms Eltern zu besuchen. Auch ein sehr bescheidenes Anwesen mit Blick aufs Meer und frisch renoviert. Die Amis! Man bekommt viel zu oft den Eindruck : „pah, was kostet die Welt?!“
Abends wurde noch ein kurzer Zwischenstopp bei meinem wohl liebsten LA- Bewohner eingelegt. Conny! Nachdem Mandy, Kristin und ich sie und ihre Familie schon im April ein wenig vom gewohnten Tagesgeschehen abgelenkt hatten, war es nun an mir. Aber die beiden Kinder sind herzallerliebst und haben trotz Besuch nicht gezögert als es hieß Zähne putzen und ab ins Bett. Da es Carlo und mein letzter gemeinsamer Abend war, bevor er nach Boston und ich zurück nach Berlin fliegen, haben wir nicht gleich den direkten Heimweg gesucht und waren noch bis zum Schließen der Bars unterwegs. Damit bekamen wir nur knappe 3h Schlaf und waren wenig gesprächig als es hieß Abschiednehmen.
WOW, 6 Monate und 3 Wochen! Die Zeit verging wie im Flug und 3 Wochen Urlaub am Stück - da könnte man sich dran gewöhnen ;-)